Dokumentarfilme

Die Unsichtbare Brücke der Erinnerung

 

Ein film von Erick Arellana Bautista

Dauer 46 min

Dokumentarfilm über zivilen Widerstand in Kolumbien, darin u.a. Kulturarbeit mit Jugendlichen in Kolumbien, Arbeit und Leben einer Friedensgemeinde, Rolle der Massenmedien im kolumbianischen Krieg, kultureller Widerstand als mögliche Antwort auf Straflosigkeit

Der Film erhellt die Situation der so genannten Friedensgemeinden, die weder vom Militär noch von der Guerilla für die jeweiligen Interessen eingespannt werden wollen. Verbunden wird dies mit der Haltung der intellektuellen Städter, die weit von der Front entfernt, ihre Analysen machen, sowie einer Betrachtung der Rolle der Massenmedien in diesem Konflikt.

Arellana deckt in diesem Filmessay die unsichtbaren Beziehungen auf, mit denen die zunächst sehr verschieden scheinenden Sphären von Stadt, Land und Medien verbunden sind.

Vor dem Hintergrund einer erneuten akuten Bedrohung seiner Person lebt Erick zur Zeit in Deutschland. In seinem Dokumentarfilm "Die unsichtbare Brücke der Erinnerung", geht es um zivilen Widerstand in Kolumbien. Er handelt von kultureller Arbeit mit Jugendlichen und Kindern, von der Arbeit und dem Leben einer Friedensgemeinde. Ferner legt er dar, welche Rolle die Massenmedien im kolumbianischen Krieg spielen. "Die unsichtbare Brücke der Erinnerung" zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass kultureller Widerstand eine mögliche Antwort auf die Straflosigkeit im Land ist.